Phase 1

Vor-Recherche, Standortsuche und Materialsammlung in Workshops mit Expert*innen des Alltags: Kernstück des Projektes ist die temporäre Einrichtung eines Projektraums in/an einer Niederlassung eines der großen Grazer Logistikbetriebes – und die Entwicklung einer mobilen Einheit, die sich an mehreren Logistikbetrieben andocken kann.

Phase 2

Mittels künstlerisch inszenierter mobiler Forschungsstationen und Sammelgefäßen wird an ausgewählten Logistikknoten und sozialen Treffpunkten in und um Graz mit partizipativen Kartographie-Übungen und Audio-Interviews das Wissen der Alltagsexpert*innen eingeholt. Dabei werden wir von Studierenden der Geographie und Ethnologie unterstützt.

Phase 3

In Abhängigkeit der Ergebnisse und der Kooperationsbereitschaft im Untersuchungsfeld (Größe der Räumlichkeiten und technische Unterstützung) werden die Erkenntnisse im Projektraum, in einer Wegenetzskulptur mit integriertem Hörspiel im (semi-)öffentlichen Raum oder – in Kooperation mit KNAPP – als kinetische Förderband-Landschaft künstlerisch übersetzt. Parallel dazu führen Bus-Exkursionen Besucher*innen aus dem Zentrum zu Logistikbetrieben in und um Graz und zu den formellen und informellen sozialen Knotenpunkten der in dieser Branche tätigen Akteur*innen, an denen diese künstlerischen Installationen situiert sein werden.